Es war eine Hassliebe, die Whitney Houston und Bobby Brown verband. 14 Jahre lang ging sie mit ihm durch die Drogenhölle – und ihre Gesundheit und Karriere zusehends den Bach runter. Die Sängerin teilt dieses traurige Schicksal mit berühmten Kolleginnen. Er war zunächst unerwünscht: Auf der heutigen Trauerfeier zum Gedenken an Whitney Houston sollte ihr Ex-Mann Bobby Brown nicht erscheinen. Und das auf Wunsch der Familie der Sängerin, die vor genau einer Woche tot aufgefunden worden war. Angehörige hätten ihm die Teilnahme verboten, vermeldeten US-Medien. Selbst schuld, könnte man meinen. Denn die Ehe, die der einstige Rapstar mit Houston über 14 Jahre führte, war alles andere als bilderbuchwürdig.

Trotzdem erhielt Brown noch eine Einladung. Um den Frieden wenigstens an Houstons Sarg zu wahren, hieß es aus Familienkreisen. Einverstanden dürften nicht alle mit dieser Entscheidung sein. Schließlich machen viele ihn an dem schleichenden Absturz der Sängerin mitverantwortlich. Cissy Houston, Mutter der Verstorbenen, soll ihm sogar den Kontakt zu seiner labilen Tochter Bobbi Kristina untersagt haben. Verwunderlich ist all das nicht. 1992, als Houston mit Bodyguard ihr Leinwandebüt feiert und mit I Will Always Love ihren größten Hit landet, heiratet sie Brown. Der Rapper hat sich mit seiner Band New Edition sowie als Solokünstler bereits einen Namen gemacht und gilt genretypisch als Badboy. Aus schwierigen Verhältnissen stammend, wird er diesem Ruf auch gerecht: Er konsumiert Crack, neigt zu Ausrastern – bald auch gegenüber seiner Frau, die er mit in die Drogenhölle reißt. Einziger Halt in Houstons Leben ist die 1993 geborene Bobbi Kristina. Doch auch für sie schafft Houston den Absprung nicht. Im Gespräch mit Talkmasterin Oprah Winfrey gibt Houston 2009 zu:

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