Es werden Objekte, Installationen, Foto- und Videoarbeiten gezeigt, die sich mit der immer währenden Suche nach emotionaler Erfüllung auseinandersetzen.

Ausgewählte Werke mit dem Leitthemen der Künstlerin- der Zusammenfall der Gegensätze (Coincidentia Oppositorum) und die Sehnsucht nach Geborgenheit, Schutz und Liebe mit deren Antithesen – sind vom 19.September bis 12. Oktober 2013 in Berliner Epicentro art zu sehen.

Angelehnt an Platons gesellschaftliche Diskussionen befasst sich Mia Florentine Weiss in ihrer Ausstellung „Symposium 3.7“ mit einem treibenden, emotionalen Spannungspunkt: Denn der von dem Philosophen in seinem Symposium gewählte Begriff „Eros“ schafft – damals wie heute – unmittelbar Verwirrung. So bezeichnet „Eros“ nicht nur den griechischen Liebesgott, sondern auch das Gefühl der Liebe sowie des sexuellen Verlangens.
Die Künstlerin fokussiert in ihrem aktuellen Schaffen die Fragen, die sich mit dem Bedeutungsspektrum dieses Wortes auseinandersetzen. Woher kommt unser Drang nach Liebe? Warum lieben wir? „Why Love?“
Auch Aristophanes anthropologische Definition des menschlichen Seins beeinflusst die Werkauswahl der Ausstellung „Symposium 3.7“: Als Strafe für ihren Übermut in zwei Hälften geteilt, sind die vormenschlichen Wesen auf ewig auf der Suche nach ihrer anderen Hälfte. Wie bei Platon zeigt uns die Künstlerin, dass das, was wir lieben zugleich das ist, was uns fehlt und wonach wir uns sehnen: Von unseren Grundbedürfnissen bis hin zur höchsten Form der Schönheit.
Die Motivation dieser Suche beantwortet die Künstlerin mit einer mythenträchtigen Symbolik, einer emotional nährenden, dennoch für immer verlorenen Totalität: Der Uterus sowie der künstliche Inkubator (die beide zugleich Schutz wie auch Labilität des Geschützten verkörpern), verweisen auf die Verwundbarkeit des Menschen beim Eintritt in diese Welt und erklären das menschliche Sein als Dualität, als Doppel- und Mangelwesen. „Symposium 3.7“ zeigt neben zahlreichen Installationen auch Auszüge der von Weiss’ im April diesen Jahres in Innsbruck inszenierten Inkubator-Performance „Please Do Touch! Touching Can Heal The Art“. Ist der Uterus ein Organ der Emotionen? Der Ort größtmöglichen Schutzes? Oder der Ursprung, zu dem wir uns vergeblich zurücksehnen?
Die kommende Ausstellung im Epicentro art parallel zur Berlin Art Week, vereint so das immer währende Bedürfnis nach vollkommener Geborgenheit mit dem Drang, wieder zu verbinden, was in zwei Teile zerrissen zu sein scheint.

Die Ausstellung „Symposium 3.7“ eröffnet am Donnerstag 19 September 2013 um 18 Uhr.
Sie entsteht aus einer Kooperation der Galerie Morgen Contemporary und des Epicentro art / artspace, und ist im zusammenhang mit der Berlin art week organisiert.

Über:

Epicentro art / artspace
Herr Fabian Bruske
Joachim Straße 5
10119 Berlin
Deutschland

fon ..: 030/26101722
web ..: http://www.epicentroart.com
email : fabian@cafe-palermo.de

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The Epicentro art has been founded in Berlin by Marc Fiedler, in 2007. His idea is to present, in his private art room, international expositions to an interested audience. The focus of the expositions is on contemporary art from the fields of photography, painting, and video. Marc Fiedler organized expositions in co-operation with galleries, institutions and other private collectors. If you are interessted in collaborations, please contact him directly via eMail.

Epicentro art is situated in the district Mitte in centered heart of Berlins cultural- and gallery-scene.

Marc Fiedler (41) is founder and director of the Gruppo del Café Palermo, a communication and design company based in Hamburg, Berlin, New York, Innsbruck and others that has been active for some 20 years.
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