Shootout – keine Gnade beginnt mit einem Mordauftrag in New Orleans für die beiden Auftragskiller Jimmy «Bobo » Bonomo (Sylvester Stallone) und Louis Blanchard (Jon Seda). Sie sollen einen Mann namens Hank Greely umlegen,

immer-dabei wissen aber nicht, dass dieser ein ehemaliger Cop war, der wegen illegaler Machenschaften suspendiert wurde.

Sie wissen auch nicht, warum sie ihn erschießen sollen, erledigen aber ihren Job wie üblich, ohne Fragen zu stellen.

Damit haben Bobo und Louis ihr Todesurteil unterschrieben. Man hat sie in eine Falle gelockt, aus der nur Bobo unverletzt fliehen kann.

Der junge Detective Taylor Kwon reist in der Zwischenzeit aus Washington an, um den Mord an seinem ehemaligen Kollegen aufzuklären. Die ortsansässige Polizei ist diesem aber nicht sehr wohlgesonnen und macht ihm klar, dass er in ihrer Stadt nichts zu suchen hat.

Im Angesicht der Umstände schließen sich Killer Bobo und Cop Kwon zusammen, um den Hintermännern des Mordauftrages das Handwerk zu legen und stolpern in einer wilden Mischung aus Flucht und Rache durch New Orleans, bei der auch Bobos hübsche Tochter Lisa in Gefahr gerät.

Das Buddy-Movie von Regisseur und Altmeister Walter Hill bringt zwei ungleiche Kandidaten zusammen, die gemeinsam den selben Gegner bezwingen möchten. Neben einer kleinen Lovestory und viel harter Gewalt ist der Film vor allem geprägt durch knallharte Kampf- und Actionszenen.

Ein exzellentes Kampfgeschehen erleben die Zuschauer bei der «Winkingerschlacht» zwischen Bobo und Söldner Keegan (Jason Momoa), der Bobo unter die Erde bringen soll. Mit zwei Äxten wirbeln diese durch ein verlassene Fabrikgebäude, kennen kein Erbarmen mit ihrem Gegner. Jeden Moment könnte ein abgetrennter Kopf oder ein blutiger Arm durch die Gegend fliegen.

Stallone in seinem Element

So gut inszeniert wie diese Szene warten die anderen Kampfszenen leider nicht auf. Zwar verteilt Stallone wieder ordentlich Prügel, so richtig ernst nehmen kann man die Schläge aber nicht. Besonders die Begegnung im Schwimmbad wirkt ein wenig lächerlich, ist Stallone mit seinen 66 Jähren zwar immer noch gestählt wie ein Wrestler, sein Alter kann er aber nicht mehr verleugnen. Leicht behäbig wuchtet er seine Massen durch das Kampfgetümmel. Vielleicht sollte Stallone die Stunts mittlerweile doch lieber erfahrenen und vor allem jüngeren Kollegen überlassen.

Stallone zur Seite steht Sung Kang, der als Polizist Taylor Kwon für Vorurteile sorgt. Nicht selten nimmt Bobo Kwons Aussehen für Minderheitenwitze heran, auch wenn dieser rein gar nichts mehr mit seiner asiatischen Herkunft zu tun hat. Doch diese Witze basieren auf Gegenseitigkeit, als Bobo zum Beispiel nichts mit einem Smartphone anzufangen weiß.

Der hier sparsam portionierte Humor hätte ruhig eine Spur intensiver in den Film integriert werden dürfen, wirken die Scherze doch oft deplatziert oder zu dünn.

Ansonsten wirkt Shootout eher langweilig. Von einer tiefgreifenden Story darf man aufgrund des Titels schon von Anfang an nicht ausgehen, dennoch erhofft man sich etwas mehr Spannung und Fundament. Shootout baut dagegen auf derbe Gewaltszenen, ordentlich Prügel und einen verdammt alt gewordenen Stallone.

News.de verlost zum Kinostart des knallharten Actionstreifen Shootout – Keine Gnade drei Fanpakete.

Sind Sie schon Fan von news.de auf Facebook? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

Quelle: NewsMedien News«Shootout» – Stallone schwört Rache


news.de Textbasar

468 ad