Richard Wagner wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden. Diesen Geburtstag feiern Musikliebhaber mit dem Wagnerjahr 2013. Zahlreiche Opernhäuser zeigen neue Inszenierungen seiner Werke.

Alle 10 Opern, die nach dem Willen Richard Wagners im Bayreuther Festspielhaus aufgeführt werden dürfen, sind in dem Opernführer „Richard Wagner: Morde – Mythen – Mittelalter“ enthalten. Alles, was die Zuschauer wissen müssen, um diesen Opern folgen zu können, finden sie in diesem E-Book, nämlich die Zusammenfassungen der Handlung von Holländer, Tannhäuser, Lohengrin, Meistersinger, Tristan und Isolde, Ring des Nibelungen, Rheingold, Walküre, Siegfried, Götterdämmerung und Parsifal. Außerdem erfährt das Publikum in 33 Rezensionen, wie unterschiedlich diese Opern im Bayreuther Festspielhaus von 2009 – 2013 inszeniert wurden.
Richard Wagner war, ist und bleibt aktuell. Seine Themen finden in sämtlichen Generationen neue Liebhaber, wie die Oper vom Holländer, dem untoten Zeitenwanderer. Oder der Wirtschaftskrimi „Ring des Nibelungen“, in dem der geraubte Schatz am Ende wieder zu den Rheintöchtern zurückkommt. Alle, die ihn vorher an sich gerissen, erpresst, abgeluchst hatten, sind dafür über Leichen gegangen – bis sie selbst zu Leichen wurden. Oder Lohengrin, der als Ritter verkleidet auf einem Schwan daher kommt – ein ungewöhnliches Transportmittel in der heutigen Zeit. Er stellt sich als verwunschener Prinz heraus und wäre so gern bei seiner Elsa geblieben, wenn, ja wenn sie ihn nicht nach seinem Namen gefragt hätte – Fantasy.
Regisseure versetzen die Opern mit fantasievollen Inszenierungen in die heutige Zeit. „Parsifal“ zelebriert das Ritual um den Heiligen Gral im Plenarsaal des Deutschen Bundestages, nicht mit Rittern, sondern Parlamentariern. Im „Siegfried“ in der Inszenierung von 2010 tappen Touristen mit Fotoapparaten über die Bühne, während sich parallel in der Götterwelt die größten Dramen abspielen. In dem viel beachteten neuen „Ring“ im Jahre 2013 verlegt Frank Castorf in seiner Inszenierung Siegfrieds Zuhause in einen Campingwagen mitten in einer Felsenschlucht. Schroff ragen die grauen Felsen in die Höhe. Oben sind sie zu überdimensionalen Köpfen geformt wie in Mount Rushmore. Aber nicht die amerikanischen Präsidenten, sondern Marx, Lenin, Stalin und Mao beherrschen das Tal. Aber auch die weiteren Ring-Opern Rheingold, Walküre und Götterdämmerung unterscheiden sich gewaltig von der vorigen Inszenierung. Diese drei Künstler – Kirill Petrenko, Aleksandar Denić, Frank Castorf – prägen bei den Bayreuther Richard-Wagner-Festspielen 2013 den neuen „Ring des Nibelungen“.

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Seit 1981 erlebte die begeisterte Opern/Konzert/Ballett/Theater-Besucherin Dorle Knapp-Klatsch verschiedene Inszenierungen; sah unterschiedliche Entwicklungen kommen und gehen. Ihre Artikel schreibt sie aus der Sicht einer Zuschauerin – 8ung, typisch weiblich!
Dorle Knapp-Klatsch beobachtet gern, hat immer ein Ohr für das Publikum. Wer weiß, vielleicht sitzt sie bei ihrem nächsten Opernbesuch neben Ihnen – in ein angeregtes Gespräch vertieft.

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