Online-PR: So finden Sie Themen für Ihre Zielgruppe im Web 3.0

Themenfindung im Web 3.0 – auf den Spuren der Zielgruppe

„Worüber soll ich schreiben?“ „Wo finde ich Themen?“ „Was interessiert meine Zielgruppe?“ Das sind die zentralen Herausforderungen, die es für jeden PR-Verantwortlichen zu überwinden gilt. Doch wo anfangen? Im Rahmen der Online-PR heißt es vor allem: aktiv werden! Denn im Web 3.0 entscheiden die Nutzer, welche Inhalte relevant und empfehlenswert sind. Kommunikationsfähigkeit ist daher eine Grundvoraussetzung, um sich intensiv mit den Ansichten, Meinungen, Standpunkten, Interessen, Fragen, Problemen und Herausforderungen potentieller Kunden vertraut zu machen. Themenfindung im Web 3.0 heißt vor allem, über den Rand des eigenen Schreibtischs zu schauen.

Web 3.0: Wenn alte Methoden wieder in Mode kommen

Das Web erhält eine neue Versionsnummer: 3.0. Was sich zur Vorgängerversion 2.0 geändert hat? Das Nutzerverhalten der Rezipienten bestimmt zunehmend die Relevanz der Inhalte im Internet. Leser kommentieren, teilen, liken, bewerten und retweeten Beiträge in den Social Media und tragen somit maßgeblich zu einer besseren Sichtbarkeit und Reichweite der Inhalte bei. Wer genauer hinschaut, erkennt alte Muster. An den längst vergangenen Tage ohne Internet war es der Freund oder der Kollege, der eine Empfehlung für ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung aussprach: „Schau dir das an, das lohnt sich!“ Ist das Web 3.0 also nur alter Wein in neuen Schläuchen? Nein, denn die virale Verbreitung relevanter und interessanter Inhalte eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten in der Kommunikation mit Ihren Zielgruppen. Da heißt es nur, mit dem richtigen Thema aufzutrumpfen.

5 nützliche Quellen für eine nachhaltige Online-PR Kommunikation

Quelle 1: Ihr Unternehmen – Themenfindung über den Tellerrand hinaus

Brainstorming ist in Unternehmen eine probate Methode, um im Kollektiv Ideen zu sammeln. Häufig werden jedoch die falschen Fragen gestellt bzw. es wird nur abteilungsintern diskutiert. Daher ist es empfehlenswert, bei Abteilungen und Kollegen nachzufragen und sie aktiv in die Themenfindung einzubinden. Gehen Sie beispielsweise zu der Produktleitung Ihres Unternehmens und fragen Sie: „Was entwickelt ihr gerade?“. Oder machen Sie sich direkt mit dem Informationsbedarf potentieller Kunden vertraut, indem Sie beim Support nachfragen: „Was sind die häufigsten Fragen unserer Kunden?“. Einfache Fragen mit großer Wirkung. Denn so erhalten Sie wertvolle Informationen und potentielle Themenvorschläge aus erster Hand.

Netter Nebeneffekt: Sie haben bereits einen kompetenten Ansprechpartner gefunden, sei es nun die Produktmanagerin, der Supportleiter oder die Auszubildende im Vertrieb, der Ihnen bei Rückfragen behilflich sein kann.

Quelle 2: Redaktionspläne – Themen finden und prominent platzieren

Redaktionspläne kennt jeder PR-Verantwortliche oder hat zumindest schon davon gehört. Auch bei der Themenfindung im Web 3.0 spielt die Beschäftigung mit den Redaktionsplänen wichtiger Print- und Online-Magazine eine bedeutende Rolle. Denn die Magazine wissen häufig, was ihre Zielgruppe lesen möchte. Die Redaktionspläne finden sich auf den entsprechenden Webseiten der Magazine, z.B. unter dem Menüpunkt „Mediadaten“ oder „Service“. Falls Sie die Redaktionspläne nicht finden, genügt meist ein Anruf bei der Redaktion, um mehr über den Aufenthaltsort zu erfahren.

Wichtige Informationen in den Redaktionsplänen sind das Schwerpunktthema, der Redaktionsschluss und der Erscheinungs-termin. Anhand des Schwerpunktthemas können Sie nicht nur potentielle Themen für Ihre Online-PR Kommunikation generieren, sondern auch über eine Beitragsplatzierung nachdenken. Wichtig für die Entscheidung ist, dass Sie Ihr Know-how in den Beitrag einfließen lassen können und so den Lesern einen Mehrwert bieten. Während der Redaktionsschluss die Deadline der Abgabe eines Textes bestimmt, definiert der Erscheinungstermin, ab wann ein Magazin für den Leser zugänglich ist.

Quelle 3: Internetforen und Social Media – Themenfindung im Dialog

Internetforen sind ein alter Hut und auch Social Media haben sich langsam aber sicher bei den Nutzern etabliert, gewinnen zudem immer weiter an Bedeutung. Der Vorteil für die Themenfindung im Web 3.0 ist, dass potentielle Kunden in sozialen Netzwerken zusammenkommen, um über aktuelle Themen und Inhalte zu diskutieren. Wer also von einer nachhaltigen Online-PR Kommunikation profitieren möchte, kommt um einen Besuch in Facebook, Twitter, Google+, XING oder LinkedIn nicht herum.

Machen Sie sich in den Internetforen und Social Media mit den aktuellen Gesprächsthemen Ihrer Zielgruppe vertraut. Sammeln Sie Erkenntnisse und dokumentieren Sie die Meinungen, Ansichten, Standpunkte, Fragen, Probleme und Herausforderungen potentieller Kunden. Wenn Sie etwas mitteilen möchten, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen. Social Media bedeutet immer auch Kommunikation. Klinken Sie sich in die Diskussionen ein und lassen Sie Ihre Expertise sprechen. Überzeugen Sie Ihre Zielgruppe von Ihrer Kompetenz, indem Sie erste Lösungsansätze beisteuern.

Quelle 4: Blogs – Profitieren Sie vom einflussreichen Meinungsjournalismus

Blogs haben sich in den letzten Jahren zu einflussreichen Meinungsplattformen entwickelt. Häufig wissen Blogger, was ihre Community schätzt und erwartet. Suchen Sie beispielsweise in der Google Blogsuche nach branchen- und themenrelevanten Blogs, die für Sie und Ihr Unternehmen relevant sind. Verschaffen Sie sich einen Überblick von den aktuellen Beiträgen und Themen. Lesen Sie zusätzlich aufmerksam die Kommentare und der Blogeinträgen durch. Denn ähnlich wie bei den Internetforen und Social Media bekommen Sie eine Ahnung von den Bedürfnissen und Wünschen Ihrer Zielgruppe.

Viele Blogs haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Entscheidungsfindung innerhalb der Community. Wie einflussreich ein Blog bzw. Blogger wirklich ist erfahren Sie unter anderem über die Deutschen Blogcharts. Diese Liste wird monatlich aktualisiert und errechnet anhand sozialer Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares und Retweets) wie hoch der Einfluss auf die Community ist. Auch der sogenannte Klout-Score bedient sich der Resonanz in den Social Media, um mit einem Wert von 0 – 100 den Einfluss eines Bloggers zu beziffern.

Auch der Aufbau einer Blogger Relation ist profitabel und ermöglicht Ihnen, schnell und einfach neue Inhalte zu entwickeln bzw. etwas vom Einfluss auf die eigene Reputation abfärben zu lassen. Mehr zur Blogger Relation erfahren Sie im Blogbeitrag: „Wie Sie Blogger Relations in der Online-PR nutzen“ .

Quelle 5: Google Trends – Trendthemen aufgreifen und verwerten

Kommen wir nun zu einem expliziten Tool: Google Trends . Mit Google Trends können Sie sich über die beliebtesten Suchan-fragen in den Suchmaschinen informieren. Wählen Sie beispielsweise einen bestimmten Begriff aus, errechnet Ihnen Google Trends das Interesse im zeitlichen Verlauf. Sie können so anhand eines Graphen ablesen, wie hoch das Interesse für den gewählten Begriff 2011, 2012 oder 2013 war. Zusätzlich kann Ihnen das Tool auch eine Prognose liefern, wie stark das Interesse 2014 bzw. 2015 sein wird.

Viel wichtiger ist jedoch, dass Ihnen Google Trends eine Reihe von Synonymen und Wortkombinationen vorschlägt, die ebenfalls häufig gesucht werden. So erhalten Sie schnell und einfach interessante und relevante Themen, die Sie ebenfalls für Ihre Online-PR aufgreifen können.

Das Internet bietet Ihnen eine Vielzahl nützlicher Quellen, die Sie bei der erfolgreichen Themenfindung für Ihre Online-PR unterstützen – von Blogs über Google Trends bis hin zu Content Curation Tools. Wie Sie daraus spannende Themenideen für Ihre Zielgruppe entwickeln, erfahren Sie im Online-Seminar „So finden Sie relevante Themen für Ihre Zielgruppe im Web 3.0“ aus der Reihe „Von der Themenfindung bis zur Textoptimierung“ der PR-Gateway Academy.

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