Zu Beginn erwartet den Zuschauer ein Zirkusjahrmarkt in guter alter schwarz-weiß Optik. Oscar Diggs (Oz), gespielt von James Franco,

immer-dabeiist ein eher durchschnittlicher Zauberkünstler der versucht, sich mit seinen Tricks ein paar Groschen zu verdienen. Ihm zur Seite steht sein Assistent und Multitaskingkünstler Frank (Zach Braff, bekannt aus der Erfolgssitcom Scrubs), ohne den die Illusionen vor Publikum nur halb so überzeugend wirken würden.

Farbenfrohes Spektakel

Nachdem Oz wieder eine nur mittelmäßige Vorstellung gab und zudem von einem eifersüchtigen muskulösen Schausteller verfolgt wird, klettert er auf der Flucht in einen Heißluftballon, der ihn mitten in einen turbulenten Tornado und zur Ohnmacht treibt. Als er erwacht findet er sich in einer – auch für den Zuschauer – bunten und farbenfrohen Welt wieder. Pink, Gelb, Grün, Rot, alles erscheint noch knalliger als man es sich vorstellen kann.

In der neuen Zauberwelt Oz angelangt, begegnet Oscar der jungen Hexe Theodora, deren Herz er sofort erobert. Auf seinem Weg trifft er den geflügelten Affen Finley, der ihm ewige Treue schwört. Nachdem er von Theodora in die Smaragdstadt begleitet und dort ihrer Schwester Evanora vorgestellt wird, bemerkt er, dass er von allen für «den Zauberer» gehalten wird, der er gar nicht zu sein scheint. Dieser soll die Macht haben, die böse Hexe zu töten und endlich die Bürger von Oz aus ihrer Schreckensherrschaft zu befreien.

Böse oder gute Hexe?

Nichtsdestotrotz spielt er mit und willigt ein, die böse Hexe zu töten, um auf den Thron und an die Reichtümer der Stadt zu gelangen. Während er sich mit Finley auf den Weg zu bösen Hexe macht, kommt er durch den Porzellanladen, wo er auf ein kleines Porzellanmädchen trifft. Gemeinsam machen sie sich daran, der Hexe das Handwerk zu legen. Als sich die als böse geltende Hexe Glinda jedoch als gute Hexe entpuppt, schmieden sie einen Plan, das Land Oz zu retten und von der Herrschaft der eigentlich Bösen zu befreien. Das hier mal wieder nicht alles nach Plan läuft, ist bereits vorprogrammiert.

Mit Witz, Charme und einer Portion überspitzter Mimik ist James Franco, bekannt aus dem oscarnominierten Film 127 Hours und dem ersten Spiderman, eine Bereicherung für den Film. Mit der arroganten und selbstverliebten Darstellung des Durchschnittszauberers Oscar «Oz» Diggs bringt er Gefühle auf die Leinwand, die zeigen, dass Oz tief in Inneren ein großes Herz hat.

Die fantastische Welt von Oz ist ein Fantasyspektakel der Extraklasse. Selten haben 3D-Effekte dermaßen realistisch auf die Zuschauer gewirkt. Selten sah man ein so atemberaubend farbenprächtiges Kinoerlebnis. Alles erscheint noch einen Tick bunter und echter. Er ist die perfekte Illusion einer faszinierenden, von Sam Raimi geschaffenen, Welt. Der Regisseur ist bekannt dafür, spektakuläre Effekte zu kreieren, die aber niemals die eigentliche Geschichte aus dem Vordergrund drängen.

Raimi begibt sich mit Oz auf die Spuren von Lyman Frank Baum und erzählt, wie der Zauberer von Oz zu eben diesem mächtigen wurde. Die Geschichte ist niemals langweilig, jederzeit spannend und wartet mit allerhand kuriosen und erschreckenden Gestalten auf. Die liebevolle Darstellung der einzelnen Charaktere, ihrer Kostüme und Effekte ist einfach nur bezaubernd und zeigt, mit wieviel Herzblut Raimi diesen Film drehte. Ein atemberaubendes Spektakel!

Ein gewaltiges Kinoerlebnis mit fantastischen 3D-Effekten und grandiosen Schauspielern erwartet Sie ab 7. März 2013 in unseren Kinos.

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Quelle: NachrichtenMedien NachrichtenNeu im Kino – Kunterbunt grandiose Zauberwelt


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