Wo bleibt die Style-Polizei, wenn man sie einmal braucht? Bei der Fashion Week in Berlin irritierten zahlreiche Geschmacksverirrungen auf den Laufstegen. Jogginganzüge und weiße Socken zu Sandalen könnten 2012 ein unrühmliches Comeback erleben. Heute geht in Berlin die Fashion Week zu Ende. All die Models und Designer, Hipster und die, die es sein wollen, verlassen die Stadt oder gehen zurück auf ihren Kiez. Und was bleibt? Ein Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden Monaten auf den Straßen so begegnen wird. Erfahrungswerte zeigen: Das ist nicht immer gut.

Die Wintermode 2013, das zeigt die Show, ist sicherlich nicht für einen harten Berliner Winter ausgelegt. Ja, manchmal scheinen die Stücke selbst für den Sommer nicht tauglich. Beispielsweise dann, wenn das Label Kaviar Gauche über die Unterwäsche nur ein Moskitonetz ziehen lässt. Alltagstauglich erscheint das weniger. Aber auch schon vor der Fashion Week sorgten erste Expertisen zum Zustand der Mode in den kommenden Monaten für vor Erstaunen hochgezogene Augenbrauen.

In Strampler und Lederjacke ins Büro – Achtung! Oder sollen Socken in Sandalen salonfähig werden. Was bislang Pauschalurlaubern mit Sonnenbrand und Bierbauch vorbehalten war, soll nun immer und überall getragen werden können. Das geht zumindest aus einer In & Out-Liste des Stadtmagazins Prinz hervor. Demnach wurden weiße Söckchen in Sandalen schon auf den Laufstegen großer Designer gesehen – und auch in Paris tragen wahre Modekenner ihre Füße auf diese Art bekleidet. Und in Norwegen haben drei junge Männer den

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