Fotografien, die Unikate sind – gibt es das? Ja, denn die Künstlerin Maria Maier arbeitet mit dem Foto: Sie übermalt, fotografiert wieder ab und setzt eine breite Palette künstlerischer Techniken ein.

Treppen, die von irgendwo nach nirgendwo führen, Fenster, Türen, Eisengitter, Baugerüste – und all das verstärkt und neu geordnet durch Schattenwurf, Devastierung von Form und Material inbegriffen: In Maria Maiers Fotografie geht es nicht um Dokumentation, sondern um Bilderfindungen mittels des mechanisch-optischen und inzwischen längst digitalen Aufzeichnungsmediums. Dazu ist die Regensburger Künstlerin eine Grenzgängerin zwischen Malerei, klassischer Grafik und Fotografie – dem Zeichnen mit dem Licht.

Das Fotomaterial resultiert aus Studienreisen. Bei der Bildgestaltung im Atelier kommt das Faktum Farbe dazu, entweder aufgetragen auf das Fotoblatt mit Eitempera oder per Siebdruck. Dies ist eine höchst interessante Entwicklung ihres Schaffens, mit dem Fokus auf horizontale Farb- und Formspiele. Bildästhetik heißt bei Maier, deren ausgereiftes Werk durch internationale Begegnungen – ob in Moskau oder New York – merklich an Relevanz gewonnen hat, immer noch Verrätselung im Spannungsfeld zwischen Harmonie, vor allem der Formen und Linien und der Irritation durch das Neue, das Unbekannte, das Ungewohnte. Hier kommt ihre Sicherheit in der grafischen Proportionalität voll zum Ausdruck.

Im fotografischen Ausgangsmaterial ist die Farbe eher zurückgenommen. Sie kommt durch zusätzliche Übermalung oder eben Aufdruck vertikaler und horizontaler Farbteile als separiertes Element der sehr geometrischen Bildkompositionen zur Geltung.
Aber auch hier liegt der Reiz in den Interdependenzen, dem Spiel zwischen den grafisch-fotografischen und den Farbanteilen. Die Bildkompositionen sind ja auch nur scheinbar narrativ. Erzählendes in den Fotodetails ist höchstens episoden-, skizzenhaft. Letztendlich triumphiert das autonome Kunstwerk, das nur sich selbst und seine Wirkkraft präsentiert. Getreu der Maxime: Ein Bild ist ein Bild, ist ein Bild…

Eine ästhetische Abenteuerreise mit Erkenntniswert und -genuss ist diese Ausstellung mit ihrem handwerklich-künstlerischen Niveau allemal. Fotografie von Maria Maier kann eben mehr, als nur die Welt begaffen.

Die Werke von Maria Maier wurden u.a. von Prof. Dr. Bernhart Schwenk / Pinakothek der Moderne angekauft, gehören u.a. zu der Sammlung Würth oder Deutsche Bank. Ausstellungen gab es beispielsweise in New York, Paris und Moskau. Auch rund um das Thema „Kunst am Bau“ finden die Arbeiten großen Anklang.

Vom 14.02.2014 bis 15.03.2014 sind Arbeiten von Maria Maier in der Galerie Edition Camos in München-Neuhausen zu sehen.

Galerie Edition Camos
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Die Galerie „Edition Camos“ in München-Neuhausen stellt Jahren einen wichtigen Treffpunkt für Kunstfreunde in München dar. Den Schwerpunkt des Galerieprogramms bildet zeitgenössische Fotokunst. Gezeigt werden zeitgenössische Fotographen aus verschiedenen Ländern, die ihre Positionen in der technisch-klassischen als auch in der digitalen Photographie vertreten.

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