foto buena modelo anton jimenez 2014 de perfil 1748Tanz, Konzerte, Workshops, Ausstellung, Performance, Gespräche, Film, Fiesta
Instituto Cervantes Berlin, Akademie der Künste – Hanseatenweg
· Cía. Belén Maya: Invitados · Dorantes & Leonor Leal: Interacción
· Rosario La Tremendita: Fatum · Antón Jiménez · Berlin in Flamenco

Flamenco ist eine tief in der spanischen Kultur verwurzelte Kunst. In ständigem Wandel begriffen, erfreut sie sich seit den 70er Jahren internationaler Beliebtheit – dank Künstlern wie Paco de Lucía, Camarón, Morente, Mario Maya oder Antonio Gades. Sie haben auch den Grundstein gelegt für das breite Spektrum an Stilen von puristisch-traditionell bis avantgardistisch-experimentell. Diese Offenheit und Fähigkeit zur Fusion macht den Flamenco heute zu einer der authentischsten und vitalsten Ausdrucksformen der europäischen Kunst und Kultur. Die UNESCO würdigte seine herausragende Bedeutung und erklärte den Flamenco 2010 zum immateriellen Kulturerbe. Flamenco en Berlín zeigt vom 30.11.-7.12.2014 die aktuellen Tendenzen dieser zutiefst spanischen und zugleich europäischen und universellen Kunst an den zentralen Veranstaltungsorten Instituto Cervantes und Akademie der Künste am Hanseatenweg. Ziel des Festivals ist es, der Flamencokunst einen festen Platz in der Kunst- und Tanzmetropole Berlin zu verschaffen und Berlin als Kreationszentrum auch für die internationale Flamencoszene zu konsolideren.

 

Deutschland­-Premieren und bekannte Namen

Die erste Edition von Flamenco en Berlín vereint Namen, die für Qualität bürgen. Zugleich zeigen sie einen innovativen und überraschenden Blick auf den Flamenco von heute, auf die neuesten Entwicklungen dieser traditionsreichen Kunst, ohne dabei ihre Wurzeln zu vergessen:

Belén Maya (6.12., Akademie der Künste) feiert in diesem Jahr ihr dreißigjähriges Bühnenjubiläum. Sie ist vermutlich die erste Künstlerin, die den Kodex des Flamenco-Tanzes dem Wandel des Jahrhunderts ausgesetzt hat und war Wegbereiterin für viele jüngere Künstler.

Auch Leonor Leal ist eine zentrale Figur des modernen Flamenco-Tanz. Zu reizvollen Interaktionen kommt es zwischen ihr und David Peña Dorantes (7.12., Akademie der Künste). Der Ausnahmepianist hat eine neue Spielart des Genres geschaffen und sein Jazz-Klavier zum Flamenco-Instrument gemacht. In seinen Kompositionen finden sich sowohl Elemente klassischer Musik als auch des New Age. Er spielt erstmals in Berlin.

Antón Jiménez (2.12., Instituto Cervantes) gehört zu den Gitarristen, denen es gelungen ist, das Vermächtnis Paco de Lucías mit dem der folgenden Generation, angeführt von Tomatito, Vicente Amigo und seinem Lehrer Gerardo Núñez, zu vereinen. Seine Musik und seine Art zu spielen sind von unglaublicher Dynamik und zeugen von einer großen Neugier und Offenheit für die verschiedensten Stile.

Für das Multitalent Rosario La Tremendita (30.11., Instituto Cervantes) ist es der erste Solo-Auftritt in Deutschland. Die Sängerin, Komponistin und Produzentin spielt auch mehrere Instrumente. Der cante, die wichtigste Säule der Flamenco-Kunst, besitzt mit La Tremendita und ihrer ganz eigenen Art Tradition und Kreation zu verbinden, eine der bemerkenswertesten Botschafterinnen.

Der Künstler Patricio Hidalgo zeigt mit seinen Zeichnungen und Direktskizzen eindrucksvoll, wie der Flamenco andere Disziplinen beeinflusst (ab 30.11., Instituto Cervantes, 1.12. Flamencostudio Amparo la Triana).

 

 

Berlin und seine lebendige Flamencokultur

Der langen Geschichte und reichen Tradition des Flamenco in Berlin spürt die moderierte Bühnen-Show Berlin in Flamenco nach. Begleitet wird diese Reise von einigen herausragenden Protagonisten der lokalen Szene.

Mit mehr als 2.000 aficionados und zahlreichen Locations, in denen Flamenco angeboten und unterrichtet wird, zählt Berlin zu einer der europäischen Metropolen des Flamenco. Selbstbewusst fand hier eine frühe Professionalisierung außerhalb Spaniens statt. Spannend ist auch, wie sich im geteilten Berlin zwei Szenen ganz unterschiedlich entwickelt haben und nach der Maueröffnung zusammengewachsen sind.

Mit Leonor Leal und Antón Jiménez sind zwei Künstler zu Gast, die eng mit Berlin und seiner Flamenco-Szene verbunden sind – so entdeckte die Ausnahmetänzerin Leonor Leal die Solo-Tanzkarriere in Berlin, während Antón Jiménez Teile seines Albums auch mit deutschen Musikern hier aufgenommen hat.

Wichtiger Treffpunkt während des Festivals ist à compás – Studio & Location, wo allabendliche juergas, also spontanes Musizieren und Feiern, stattfinden.

Hommage an Mario Maya und der kreative Prozess

Zwei Weggefährten, die Flamencolehererin Amparo la Triana und der Radiojournalist Manuel Moraga, erinnern an den großen Tänzer Mario Maya (1.12., Flamencostudio Amparo la Triana) und seine Bedeutung für die Entwicklung des modernen Flamenco-Tanztheaters. Über Prozess der Kreation und die verschiedenen Phasen von der Idee bis hin zur fertigen Bühnenshow spricht die Journalistin Susanne Zellinger mit Belén Maya (5.12., Instituto Cervantes)

Das Programm wird abgerundet durch Workshops mit der Tänzerin Belén Maya (3.-5.12.) und dem Gitarristen Antón Jiménez (3.-4.12.).

 

Mehr Information unter Hwww.flamencoenberlin.comH

 

Programmübersicht im beigefügten Document.

 

 

Pressekonferenz: 27.11., 11 Uhr, Instituto Cervantes Berlin. Einladung folgt!

 

Festivaltrailer: https://www.youtube.com/watch?v=raLdALAR6UI&list=UUEJP2YU2uiCqz_J8imHWzsg

 

Weitere Links:

La TremenditaHhttps://www.youtube.com/watch?v=4ym6M-E91OA#t=199H

Antón Jiménez: Hhttps://www.youtube.com/watch?v=ALSpL50JkTwH

Belén Maya: Hhttps://www.youtube.com/watch?v=WTjxtn9aGdwH

Dorantes und Leonor Leal: Hhttps://www.youtube.com/watch?v=T8QN9p7DPp8H

Guitarra de Palo: Hhttp://www.guitarradepalo.com/#!video-reel/c22tsH

 

 

Kontakt:

 

Helga Schneider

Instituto Cervantes
Rosenstr. 18-19
10178 Berlin
Tel. 
++49 30 25761816
Fax ++49 30 25761819
Mail: 
Hhelga.schneider@cervantes.esH

Hhttp://berlin.cervantes.esH

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