Wie auch im vergangenen Jahr begleitet ein Beratungsgremium mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft das filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern. Gestern nun stellte der Künstlerische Leiter Stefan Fichtner in der Runde erstmals die geplanten Inhalte zum diesjährigen Gastland Russland vor: „Wir sind hier auf einem guten Weg und werden Russland facettenreich in Film und Kunst, begleitet durch ein diskursives Programm präsentieren“, sagt Stefan Fichtner.

So stünden einige Programmpunkte bereits fest . Die Filmreihe konzentriert sich auf prägende Figuren des aktuellen russischen Kinos, u. a. Alexander Sokuro v mit seiner visionären ‚Faust‘-Adaption oder Petr Buslo v mit seiner aktuellen Verfilmung des Lebens von Protestliedermacher Wladimir Wyssozki. Zu Cyril Tuschis Dokumentarkrimi ‚Chodorkowski‘ wird in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) eine Diskussion mit einem breit aufgestellten Podium stattfinden, die den aktuellen politischen Entwicklungen in der russischen Föderation nachspüren wird. Viele Filme werden in Originalsprache mit deutscher Untertitelung gezeigt. Das Gremium, dem u.a. Dr. Armin Jäger, Christian Meyer (Evangelisch-Luther. Landeskirche Mecklenburgs), Helmut Holter (MdL), Silke Bremer (KAS), Kerstin Voigt (Übersetzungsbüro Worldtext) und Elisabeth Karasew vom Schweriner deutsch-russischen Kulturzentrum ‚Kontakt‘ angehören, bündelte gestern wertvolle Ideen im Hinblick auf die Verankerung der russischen Programme im russischsprachigen Schwerin. Geplant ist bspw., im Vorfeld des Festivals mit einer Film- und Diskussionsveranstaltung auf dem Großen Dreesch ein Signal zu setzen und zu den vielfältigen Veranstaltungen des filmkunstfestes M-V einzuladen.

 

Quelle: filmkunstfest M-V

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