Standort: MVHS München
Strasse: Rosenheimer Straße 5
Ort: 81667 – München (Deutschland)
Beginn: 22.01.2015 18:00 Uhr
Ende: 22.01.2015 19:30 Uhr
Eintritt: 7.00 Euro (zzgl. 19% MwSt)

Spielen begleitet uns von Kindesbeinen an: Spiele machen Spaß, trainieren individuelle Fertigkeiten und unterstützen die kindliche Entwicklung. Allerdings kann – insbesondere im Bereich des Glücksspielens – Spielverhalten entgleisen und sich zu einer Krankheit entwickeln. Glücksspielsüchtige können ihr Spielverhalten nicht mehr kontrollieren und verspielen häufig ihr gesamtes – auch geliehenes – Geld, um die Sucht zu finanzieren.

Die Auswirkungen der Erkrankung betreffen aber nicht nur die Spieler, sondern beispielsweise auch Familie, Freunde und Arbeitgeber. In den letzten Jahren ist die Anzahl an Spielmöglichkeiten stark gestiegen: Immer mehr Spielhallen, Sportwettgeschäfte und das Internet werben um Spieler. Gleichzeitig ist aber auch das öffentliche Bewusstsein für die Gefahren des Glücksspiels – nicht zuletzt dank Kampagnen, wie beispielsweise der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – gestiegen. In einem einstündigen Vortrag soll daher das Krankheitsbild allgemeinverständlich dargestellt, auf Auswirkungen der Erkrankung eingegangen und auf Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige hingewiesen werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auch auf Möglichkeiten und Angebote der Selbsthilfe gelegt.

Der Vortrag findet in Kooperation mit der Volkshochschule München (mvhs) und dem Selbsthilfezentrum München (SHZ) statt .

Anmeldungen über www.mvhs.de (Kursnummer GG 101). Kosten: 7 EUR, zahlbar bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort.

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern ist die zentrale Schnittstelle aller an der Prävention, Suchthilfe und Suchtforschung bei Glücksspielsucht beteiligter Organisationen und Akteure. Beteiligt an ihrer Organisation sind die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), das IFT Institut für Therapieforschung und der Betreiberverein der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e.V. Die LSG wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege finanziert, ist nicht weisungsgebunden und arbeitet fachlich unabhängig.

Kontakt
Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern
Thomas Baur Referent für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbe
Edelsbergstraße 10
80686 München
089 55273 59 13
thomas.baur@lsgbayern.de
http://www.lsgbayern.de

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