Ein außergewöhnliches Buch mit Witz und Tiefgang – von einer außergewöhnlichen Autorin die mit lesbarer Freude schreibt.


1. Projekt Eieruhr. Ein ungewöhnlicher Titel. Wie kam es dazu?
Die Grundidee des Buches ist es, die Suche nach der Liebe wie ein Projekt aufzuziehen. Während des Schreibens gab es verschiedene Arbeitstitel, beispielsweise „Projektakte Liebe“, „Projekt Mann“ oder auch „Schicksalsjahre einer Powerfrau“. Bei all dem hat mir aber letztendlich der Humor gefehlt, der in meinem Buch eine wichtige Rolle spielt. Ich mag den Wortwitz des jetzigen Titels besonders. Begriffe wie Liebe oder Schicksal wirken zudem sehr schnell kitschig – und diese Wirkung wollte ich auf keinen Fall.

2. Warum haben Sie dieses Thema für Ihr Roman-Debut gewählt?
Es war weniger ein bewusstes Hinsetzen und grübeln „Um was soll es nur in meinem ersten Buch gehen?“ In den letzten Jahren habe ich ständig Ideenschnipsel für Kurzgeschichten und Bücher notiert, und tue es noch. Anfänglich hatte ich vor allen Dingen die Schwierigkeit, meinen Ideenstrom zu filtern und nicht gleich bei jedem Gänseblümchen einen Titel oder gar ein ganzes Buchkonzept zu wittern. Aber die Frage, warum es bei manchen Menschen mit der Liebe klappt und es bei anderen einfach wie verhext ist, hat mich stärker gefesselt. Oder warum man überhaupt das Glück in einer Beziehung sucht. Dann begann ich mit der Recherche und das Gerüst für „Projekt Eieruhr“ entstand ziemlich schnell.

3. In den Experimenten erlebt Ihre Protagonistin so einiges. Haben Sie sämtliche Stationen selbst ausprobiert?
Einige Möglichkeiten habe ich tatsächlich selbst getestet, ja. Manche Dinge musste ich einfach live erlebt haben um darüber schreiben zu können. Dazu ist es vielleicht auch interessant zu wissen, dass es im Rahmen der Ideenfindung und Recherche zunächst 25 Experimente gab. Von denen ich dann aber nur zehn ausgewählt habe, die mir am zielführendsten und unterhaltsamsten für die Entwicklung des Buches und Lissi Schütz erschienen. Welche Experimente ich selbst durchgeführt habe, verrate ich natürlich nicht!

4. War die teilweise Vermischung von Roman und Lebensratgeber von Anfang an beabsichtigt?
Ich selbst sehe mein Buch als Roman. Bei dem ich mir wünsche, dass ich bei meinen Lesern vielleicht den ein oder anderen Gedanken ins Rollen bringen. Dass sie einen Moment inne halten und über sich selbst nachdenken. Aber Literatur soll Spaß machen und ich freue mich besonders, wenn sich meine Leser amüsieren und eine gute Zeit mit „Projekt Eieruhr“ verbringen. Die Idee, die Checklisten in den Anhang des Buches zu packen um sie als Methoden der Reflektion in Sachen Liebe zu verwenden, ist beim Schreiben entstanden. Das ist für mich aber eher die Pointe der gesamten Idee, die Liebe wie ein Projekt anzupacken. Einer Idee die viel Ironie in sich trägt und die sogenannten Superweiber an einigen Stellen mit ihrem Perfektionismus in allen Lebenslagen konfrontiert.

5. Wie viel Svea J. Held steckt in Lissi Schütz?
Ich denke, es ist entscheidend, dass ein Buch und ein Thema von Herzen kommen. Nur so wird es authentisch. Natürlich hat jeder Charakter sowie einige Szenen im Buch zum Teil eine reale Vorlage. Damit enthält es viel Persönliches. Aber der andere Teil ist reine Fiktion. Besonders witzig finde ich hierbei, dass ich selbst von engen Freunden regelmäßig gefragt werde, wer sich hinter welcher Geschichte verbirgt und wann mir das passiert sei. Ich schätze, dass sich Nicht-Schreibende manchmal einfach nicht vorstellen können, dass man sich so etwas tatsächlich ausdenkt. (lacht)

6. Svea J. Held ist Ihr Pseudonym. Warum veröffentlichen Sie nicht unter Ihrem bürgerlichen Namen?
In meiner hauptberuflichen Tätigkeit bin ich selbstständige Unternehmensberaterin. Hierbei vertrauen meine Kunden auf mein Fachwissen und klare Analysen. Auch im Rahmen dieser Tätigkeit entstehen regelmäßig Fachtexte oder derzeit auch das erste Fachbuch. Das wollte ich thematisch deutlich vom fiktionalen Schreiben abgrenzen und habe mich daher für ein Pseudonym entschieden.

7. Haben Sie Ihren Mr. Right denn bereits gefunden?
Ich bin nicht auf der Suche. (lacht)

Mehr zur Autorin unter www.svea-j-held.de
Mehr zum Buch unter www.projekt-eieruhr.de

Über:

Svea J. Held – Autorin
Frau Svea J Held
Postfach 410221
34064 Kassel
Deutschland

fon ..: 0561 35029 608-3
fax ..: 0561 35029 608-9
web ..: http://www.projekt-eieruhr.de
email : stille-post@svea-j-held.de

Svea J. Held wurde in Osthessen geboren. Nach einigen Umzügen im Kindesalter, wohnt sie nun seit 2003 in der nordhessischen Großstadt Kassel.

Nach einer kaufmännischen Ausbildung, dem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing, Personal und Prozessmanagement, sowie zahlreichen Weiterbildungen und Engagements als Fachdozentin, ist sie seit 2007 als selbstständige Unternehmensberaterin tätig. Ihre Kunden sind kleine und mittelständische Unternehmen in Wachstumsprozessen oder mit konkreten Absatzschwierigkeiten, schwerpunktmäßig im Bereich hochwertiger Produkte für Haus und Garten. Sie entwickelt hierfür Positionierungen, Kundenkontaktprozesse und Marketingkampagnen als externe Projektleiterin.

Das Schreiben von Novellen, Kurzgeschichten und nun dem ersten Roman, gehört seit 2011 zu ihren fokussierten Interessen sowie zur Freizeitgestaltung. Sie widmet sich als Autorin den Gedanken zwischenmenschlicher Begegnungen. Direkt, bissig, ironisch aber humorvoll werden die Schattenseiten des Zusammenseins gespiegelt. Schauplätze und Tatorte sind Partnerschaft, Freundschaft, Familie sowie Geschäftsbeziehungen. Die Erzählungen sind meist in in alltägliche, mal in historische, mal in kriminalistische Rahmensituationen verpackt.

Pressekontakt:

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