Karl-May-Gedächtnisjahr 2012 – Aktivitäten im Karl-May-Museum Radebeul bei Dresden


• „Da lacht sogar Winnetou“ – Karl Mays Werk heiter betrachtet Karikaturen von Peter Klier/ Januar bis Februar 2012

• Karl May Handschriften aus dem Autographenarchiv des Museums Briefe, Postkaten und Handschriften von Karl May/ 30. März bis Ende Oktober

Neue Angebote im Karl-May-Museum 2012

• „Old Shatterhand kommt nach Hause!“ – Erlebnis-Rundgang mit Old Shatterhand jeden Sonntag ab dem 30.03. bis Ende Oktober 2012 in Kooperation mit der Dresdner Erlebnisagentur BAROKKOKKO

• Karl-May-Erlebnispfad und museumspädagogisches Blockhaus im Garten zwischen VILLA BÄRENFETT und VILLA „SHATTERHAND.“ mit speziellen Angeboten zum Erkunden und Entdecken für Familien und Kindergruppen

Gedenkveranstaltung an Karl Mays Grab am 30.März 2012

• Vormittag Kranzniederlegung auf dem Friedhof Radebeul-Ost • Nachmittag Eröffnung der Sonderausstellung Karl Mays Handschriften • Abend Geselliger Abend als Auftakt zum Karl-May-Gedächtnissymposium

Wissenschaftliche Tagung „Vom Völkerstereotyp zum Pazifismus“ an der Technischen Universität Dresden am 31.März 2012

Freitag, 30.03.2012 – Samstag, 31.03.2012 – Symposium: Vom Völkerstereotyp zum Pazifismus – Karl May interkulturell gelesen. Veranstalter: Institut für Slavistik der TU Dresden und Karl-May-Museum Radebeul

M:\andre koehler\2011\PR\KMM_Planung_KMJahr2012_2011-10-01.doc Seite 1 von 2Die Tagung „Vom Völkerstereotyp zum Pazifismus – Karl May interkulturell gelesen“ ist dem Friedens- und Interkulturalitätsgedanken bei Karl May gewidmet. Gerade weil dieser bei Karl May nicht unumstritten ist (aufgrund des hohen Grads an Völkerstereotypie und teilweise Chauvinismen in verschiedenen Werken), stellt sich sein Werk als ein Prozess der Überwindung und Selbstüberwindung stereotyper und ausgrenzender Vorstellungen vom Anderen dar. Dieser Überwindungsprozess bzw. Prozess des Lernens am und vom Anderen bietet irenische Vorbilder in aktuellen Fragen globaler Krisen- und Konfliktbewältigung. Veranstaltungsort: Technische Universität Dresden

Veranstaltungshöhepunkte im Museum 2012

• Radebeuler Museumsnacht • Countryfrühshoppen am 17. Mai 2012 – Prolog zum Karl-May-Fest • Radebeuler Karl-May-Festtage 18. bis 20. Mai 2012 • Indianerkinderfest im Frühsommer 2012 • Sommerferienprogramm vom 30. Juli bis 03. August 2012 • Familientag am 8. September 2012 • Kindermuseumsnacht am 24. und 31. Oktober 2012 • Adventsfeuer im Dezember 2012

Familiennachmittage mit Großer Häuptling Kleiner Bär 2012

Monatlich

Vortragsprogramm des Fördervereins Karl-May-Museum e.V.

Monatlich

Museumsmagazin „Der Beobachter an der Elbe“

2xp.a.

Änderungen vorbehalten +++ www.karl-may-museum.de

Karl-May-Museum/ Öffentlichkeitsarbeit info@karl-may-museum.de

 

Termine und Themen Familiennachmittage mit Großer Häuptling Kleiner Bär von Oktober 2011 bis Mai 2012

Das Maskottchen des Karl-May-Museums, der Große Häuptling Kleiner Bär, kommt in das Wigwam Old Shatterhands, um Geschichten zu erzählen.

So, 09. Oktober 2011, 15.00 Uhr

Mit Karl May um die Welt * neu 2011

So, 13. November 2011, 15.00 Uhr

Von Winnetou und Old Shatterhand

So. 15. Januar 2012, 15.00 Uhr

Von Winnetou und Old Shatterhand

So. 19. Februar 2012, 15.00 Uhr

Das Leben der Prärie-Indianer

So. 18. März 2012, 15.00 Uhr

Die heiligen Tiere der Indianer

So. 18. April 2012, 15.00 Uhr

Mit Karl May Geschichten schreiben * neu 2012

So. 13. Mai 2012, 15.00 Uhr

Das Tipi der Prärieindianer

Karl-May-Museum Karl-May-Str. 5 01445 Radebeul

Besucht Kleiner Bär auf Facebook.

Preis: 1 Euro zum Eintrittspreis pro Person Eintrittspreise (Stand 01.09.2011): 8 Euro Erwachsener, 6 Euro Ermäßigt, 3 Euro Kinder, Familienkarte 18,00 Euro

Änderungen vorbehalten www.karl-may-museum.de

 

Vom Völkerstereotyp zum Pazifismus – Karl May interkulturell gelesen

Symposium anlässlich des 100. Todestages von Karl May (25.02.1842 – 30.03.1912)

veranstaltet vom Institut für Slavistik der TU Dresden (Slavische Sprachgeschichte und Sprachwissenschaft) und dem Karl-May-Museum Radebeul bei Dresden

Die Tagung „Vom Völkerstereotyp zum Pazifismus – Karl May interkulturell gelesen“ ist dem Friedens- und Interkulturalitätsgedanken bei Karl May gewidmet. Sein Werk ist ein Prozess der Überwindung und Selbstüberwindung stereotyper und ausgrenzender Vorstellungen vom Anderen. Dieser Überwindungs- prozess bzw. Prozess des Lernens am und vom Anderen bietet irenische Vorbilder in aktuellen Fragen globaler Krisen- und Konfliktbewältigung. Das Karl-May-Museum Radebeul ebenso wie die Karl-May-Begeg- nungsstätte in Hohenstein-Ernstthal sind unter anderem diesem Gedanken und dieser Aufgabe verpflichtet. „Karl-May interkulturell gelesen“ wird deshalb auf der Tagung auch in den Visionen und Aktivitäten der Museen präsentiert.

Freitag, 30.03. 2012 18.00-20.00 und Samstag, 31.03. 2012 10.00-18.00

Sächsische Akademie der Wissenschaften Blockhaus Neustädter Markt 19, 01097 Dresden

Freitag, 30. März 2012, 18 Uhr Eröffnung 18.15 Karl May und sein Islam. Zur Figur des Mahdi.

Dr. Johannes Zeilinger, Karl-May-Gesellschaft

19.00 Kontrastbilder: Vergleichende Lesung aus vier Werken (Der blaurote Methusalem und Und Friede auf Erden! Der Sohn des Bärenjägers und Empor ins Reich der Edelmenschen)

Samstag, 31. März 2012

10.00-10.30

10.30-11.0

11.00-11.15

11.15-11.45 11.45-12.15 12.15-14.30 14.30-15.00

15.00-15.30

15.30-16.00

16.00-16.15

16.15-16.45

16.45-17.15 17.15-17.45

Unter Geiern und Tschetschenen: Interkulturelle Kommunikation im Werk Karl Mays und Lev Tolstojs. Prof. Dr. Holger Kuße, TU Dresden

Die deutsche Amerika-Einwanderung in Mays Reiseerzählungen.

Prof. Dr. Wilhelm Brauneder, Universität Wien

Kaffeepause

Polen und Juden bei Karl May. Prof. Dr. Ludger Udolph, TU Dresden Karl Mays Islambild. Svenja Bach, M.A., Dernau Mittagspause

Edle Kurden, stolze Ägypter, wilde Sudanesen und treue Polen: Völkerstereotype und interkulturelle Kommunikation bei Karl May und im historischen Roman seiner Epoche. PD Dr. Thomas Kramer, Berlin

Winnetous Erbe: deutsch-indianische Missverständnisse.

Prof. Dr. Karl Markus Kreis, Fachhochschule Dortmund

Von Lambarene nach Kabul: Mays Ethos im Vexierbild praktischer Irenik Albert Schweitzers und der NATO. Dr. Marcus Jurij Vogt, Freiburg i.Br.

Kaffeepause

Realität und Phantasie perfekt inszeniert zur Unterhaltung und Bildung – Karl F. May und William F. Cody als Geschichtenerzähler und Markenmanager. André Köhler, Karl-May-Museum Radebeul

Das Karl-May-Haus und seine Begegnungsstätte als Ort für interkulturelle Begeg- nungen. André Neubert, Karl-May-Haus Hohenstein-Ernstthal

Das Karl-May-Museum auf dem Weg zur Zukunftsvision. Geschichte und Entwicklung der Einrichtung im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Indianerromantik und Marktorientierung.

René Wagner, Karl-May-Museum Radebeul

holger.kusse@tu-dresden.de andre.koehler@karl-may-museum.de

 

 

 


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